Mobile Sternwarte wird sesshaft

 

Seit einigen Jahren gebe ich Interressierten die Möglichkeit, ganz für sich in Ruhe unter Anleitung den Sternhimmel mit verschiedenen Teleskopen zu erfahren. Dabei kam ich gegen einen Obolus mit meinen Instrumenten vor Ort und stellte sie zur Verfügung. Manch einer nutzte die Chance auch um sich bzgl. eines Teleskopkaufs zu orientieren.
Es mag nicht zuletzt an dem organisatorischen Aufwand liegen, dass die mobile Sternwarte, die permanent technisch ausgebaut wurde, nun nicht mehr auf Reisen geht. Auch die geringe Nachfrage und private Umstände ließen mich den Entschluss fassen, eine Sternwarte im eigenen Grundstück zu bauen.

Allen voran jedoch sind es neue Tätigkeitsfelder die ich für mich erschließen möchte. Zum einen ist es die Spektroskopie, zum anderen die Astrometrie. Beides erfordert ein stets justiertes und einsatzbereites Equipment, aber auch viel Zeit und immer die Möglichkeit gute Wetterlagen voll ausnutzen zu können.

Im Rahmen der Astronomie AG’s die ich an verschiedenen Schulen durchführe, werden weiterhin Schüler und deren Begleitungen die Möglichkeit haben, durch die Teleskope zu schauen, nur müssen jetzt die Interessenten den Weg auf sich nehmen und nicht mehr die (mobile) Sternwarte.

Ein paar Abstriche während eines klassischen Beobachtungsabends müssen gemacht werden, denn von einer schönen Rundumsicht bis auf Horizonthöhe, wie man es von sich über Ortschaften erhebenden Feldern kennt, kann keine Rede sein. Hier hat man schon etwas eingeschränkte Sicht, was aber für die erwähnte Spektroskopie und Astrometrie nur wenig von Bedeutung ist.

Abschliessend möchte ich noch ein herzliches Dankeschön für das Vertrauen an alle Interessenten aus der Vergangenheit richten, denen ich mit meinen Teleskopen den Sternhimmel näher bringen durfte.

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