fotografischer Mondatlas

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Der fotografische Mondatlas

Ursprünglich hatte jeder aus unserer kleinen Beobachtungsgruppe Mondfotos gemacht. Mit der Zeit hat sich gezeigt, daß eine Zusammenarbeit an einer Mondkarte wesentlich effektiver ist. Vorallem wenn man das zur Verfügung stehende Equipment beachtet. Zum Einsatz kommen hier eine Astrocam (Umgebaute Webcam 740K SC2) und eine digitale Spiegelreflexkamera.
Die Verfahrensweise ist an sich gleich, es wird vorwiegend die focale Aufnahme durchgeführt, bei der das Teleskop zum Objektiv der Kamera wird.
Aber auch die Okularprojektion, hier wird die Kamera mit eigenen Objektiv hinter dem Okular angebracht, bringt gute Ergebnisse.

Ziel des Projekts ist eine „klickbare Mondkarte“ zu erstellen. Man kann anhand der Planquadrate sich Bereiche des Mondes aussuchen
und alle Bilder von dieser Umgebung zu verschiedenen Beleuchtungsphasen des Mondes abrufen.

 

Mondkarte

Quelle: Andreas Schnabel, http://www.astrofan80.de

Was sieht man auf dem Mond eigentlich?

Die Formationen

  • Meere
  • Krater
  • Gebirge
  • Rillen, Spalten
  • Wallebenen

Meere sind die dunklen Stellen auf dem Mond, die man bereits mit bloßem Auge gut erkennen kann.
Im Grunde sind es tief gelegene Bereiche mit Basalt gefüllt. Der Name verrät uns indirelt das Alter dieser Gebiete.
Die Entstehung dieser Meere (lat. Mare/Maria)
geht auf die Frühphase der Mondentstehung zurück zu der es noch häufige und große Einschläge fremder Himmelkörper gab.
Dabei wurde die Mondoberfläche so sehr beschädigt, dass Magma aus dem inneren des Mondes austrat und sich in diesen Becken sammelte.
Ein schönes Beispiel findet sich im Planquadrat 36 wieder (siehe Karte oben).

Krater erkennt man recht gut an ihrer ringförmigen Beschaffenheit, teilweise mit Zentralbergen in der Mitte. Ihre Entstehung wird heute noch beobachtet, wenn auch nur noch inm sehr geringen Maße.
Auch hier ein sogar von der Raumfahrt geprägtes Beispiel im Planquadrat 39.

Gebirge nenntman die Strukturen, die den Rand der Meere ausmachen.
Im Grunde sind es auch nur Kraterwände von Kratern die vor Millionen von Jahren durch Einschläge verursacht wurden und (wie obene beschrieben) mit Magma voll liefen.
Im Planquadrat 33 finden sich gleich mehrere Beispiele zu Formationen wieder.

Rillen und Spalten zählen hingegen zu den  noch recht wenig erforschten Objekten.
Bei einigen greift die Theorie, es seien unterirdische Lavakanäle, die über die Jahrmillionen eingestürzt sind. Man kennt solche Entstehungen auch von der Erde.
Andere Objekt hingegen passen nicht so einfach in die Theorie.

Walleben bezeichnen ausgewählte Kratergrößen die sich zwischen 50km und bis zu ca. 300 km Durchmesser bewegen.
Die Entstehung ist der von Meeren (siehe oben) ähnlich.

 

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