Veränderliche Sterne

Posted on by
Teilen ....Digg this
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInPrint this pageShare on Tumblr

Typologie veränderlichen Sterne

Veränderliche Sterne werden grob in zwei Klassen eingeteilt. Die innerliche und außerlich Veränderlichen. Die erste Gruppe teilt sich wie folgt auf:

Innerlich Veränderliche

  • Pulsationsveränderliche
    Die Ursache für die Leuchtkraftänderung von Pulsationsveränderlichen liegt darin, dass diese Sterne selbst ihre Zustandsgrößen verändern.
    Vorallem den Radius und die Oberflächentemperatur. Dadurch ändert sich ebenso die Leuchtkraft.
    Dieser Typ von Stern hat aber nichts mit Pulsaren zutun!

    Zu ihnen gehören die

  • Cepheiden (Gelbe Sterne mit Perioden zwischen 1 und 70 Tagen, Amplituden von 0.1 bis 2 mag)
    Beobachtungshinweise gibt es hier.
  • RR Lyrae – Sterne (weisse Riesen-Sterne mit Perioden von 0.05 bis 1.2 Tagen, Amplituden von 1 bis 2 mag)
  • RV Tauri – Sterne (gelbe Super-Riesen-Sterne mit Perioden von 30 -150 Tagen, bis zu 3 mag Amplitude)

 

  • Eruptiv Veränderliche
    Dieser Typ von Stern verändert seine Leuchtkraft binnen sehr knapper Zeit teilweise sehr stark. Auch wenn sich die Ausbrüche wiederholen findet man keine periodische Wiederholung. Diesen Typ kann man nochmal unterscheiden in:
    • Zwergnovae oder kataklysmisch Veränderliche, die in Abständen von 1,5 bis 15 Stunden jederzeitnochmal ihre Leuchtkraft erhöhen können.
    • Novae, bei denen in der Materie, die sie von einem alten roten Riesen abziehen, die Kernfusion zündet und einen schnellen Helligkeitsanstieg bewirkt.
    • Supernovae, der Tod eines Sterns mit einer Masse von ca. 1,6 Sonnenmassen. Eine Supernova ist sehr viel heller als eine Nova.

     

  • Langperiodische Veränderliche
    Mira – Sterne (Amplituden von 2 bis 9 mag, rote Riesen mit recht regelmässigen Perioden von 80 bis 1000 Tagen).

  • Halbregelmässige Veränderliche
    Recht regelmässige Perioden von 30 bis 1000 Tagen, welche von Phasen unregelmässigen Lichtwandels durchbrochen werden, Amplitude von bis zu 2mag)

     

  • Unregelmässige Veränderlich
    Keine oder sehr wenig Periodizität in der Lichtkurve.

 

Äußerlich Veränderliche

  • Bedeckungsveränderliche (Doppelsternsysteme mit Umlaufsebene in unserer Sichtlinie, was zu gegenseitigen Bedeckungen führt)
    Zu ihnen zählen beispielsweise die Sterne vom Typ Algol, die auf der Seite „Doppelsterne“ und den zugehörigen Unterseiten näher vorgstellt werden.

     

  • Rotierende Veränderliche (Sterne mit Flecken (hell oder dunkel))
Teilen ....Digg this
Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedInPrint this pageShare on Tumblr

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.